Dienstag, 6. März 2012
Freitag, 2. März 2012
ohne den Kult der Arbeit, den Kult des Wissens und des Professionalismus wird keine Gesellschaft jemals existieren können, nix kann, unsere grösste Angst als einen Zwischenfall ohne Bedeutung ansehen, nicht nur im Leben des Weltalls, sondern in dem unserer eigenen Seele, das ist der Anfang der Weisheit, con frascos, wir sahen ein Paar, es sass auf einer Bank, stumm, hochaufgerichtet, unbeweglich, die grossen Gesichter nah beieinander, er ratlos, kleinmütig, abgekämpft, illusionslos, unruhig, sie aber still und gross,
sie schaute ihn ununterbrochen fragend an, wie wenn durch halbstundenlanges Betrachten aus dem dünnen Liebesbächlein, das da womöglich einmal geflossen war, der erhoffte, mächtige, umfassende Strom werden könnte, denn ich bin, es war ein liebliches, ruhiges Mädchen, und wir wünschten uns, dass wir einmal nur eine Minute lang so angeschaut würden, wie sie anschaute, und es fallen uns sofort viele Geschichten ein von lieblichen, ruhigen Mädchen, unser Land ist voll davon, wir sehen welche fast jeden Tag, rinfrancatemi con pomi, auch ich warte noch auf ein grosses Glück, schrieb die 22jährige G. Pf. 1896 in einem Lebenslauf, denn der Durst ist noch nicht gelöscht,
con manzanas, die Krankheit ist da, ich ficken blasen alles, wir haben gefährliche Schweizerbürger, das heisst Schweizerbürger, die vom Standpunkt der Staatsordnung aus als gefährlich zu bezeichnen sind, eigentlich ist heute jeder Schweizerbürger gefährlich, ihre Gesellschaft ist gefährlich, ihre Institutionen sind gefährlich,
ihre gesamte Staatsordnung ist gefährlich, es sind nicht nur Ausländer und verbrecherische Katilinarier und Herostraten, wie man das früher hat behaupten können, die an der Staatsordnung rütteln, es wird von allen an der Staatsordnung gerüttelt, so wird mir, überall wird an der Ordnung des Gesetzes und der Verfassung gerüttelt, wenn man sich in einem einig ist, dann darin, dass man ruhig etwas gefährlich sein darf, dass es nichts macht, wenn man gefährlich ist, rein gar nichts,
bei dir, Lehre von den zwei Kräften, man kann euch, ihr lieben Lebewesen, in zwei grosse Armeen einteilen, die sich bisher stets das Gleichgewicht hielten, beide Kräfte des Lebens, beide offenbar gleich wichtig, und ihr habt dort euren Dienst zu tun, wo euch das Los hingestellt hat, zu ir minn, gohe, im einen Lager als fleissiges Arbeitstier, als Moralist, Tempeldiener, Aufseher, Idealist, Opfer für Freiheit und Fortschritt, im anderen Lager als Schmarotzer, Gauner, Verbraucher, Verschwender, Pfründeninhaber, Grabräuber,
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