Samstag, 26. September 2009

denn sie leben nun alle hier sehr glücklich und zufrieden und sind als letzte überlebende Schweizer meine besten Freunde, wir pflegen sogar ein bisschen unsere Tra­ditionen und haben so beispielsweise jedes Jahr ein tradi­tionelles Fondue-Essen, kennen sie das Fondue, nein, wirklich nicht, dann müssen Sie es schleunigst kennenlernen,

                           

Freitag, 25. September 2009

ein Fondue ist etwas ganz Herrliches, Zauberhaftes, où tu les fais reposer à midi, man taucht an Gabeln aufgespiesste Brotbrocken in eine Pfanne mit heissem, flüssigen Käse, und man dreht die Brotbrocken, bis sie ganz dick mit Käse umgeben sind und steckt sie sich sodann in den Mund, aber wo waren wir denn, wir waren in der Nationalbank, die von Libano fliessen, was tut jemand, der ganz allein über eine Nationalbank verfügen kann, die Nationalbank mit den grössten Goldreserven der Welt, Goldreserven,

Montag, 21. September 2009

Sonntag, 20. September 2009

aber auch Geldreserven, Geld in allen Währungen und allen Stückelungen, blæs gennem min have, ich überlegte nicht lange, mit Hilfe des Hauswarts, der die Sicherheitssysteme kannte, war in wenigen Minuten ein unermesslicher Schatz in verschiedenen Taschen und Säcken ver­staut, jeder von uns schleppte so viel Gold weg, wie er zu tragen vermochte, near the Mediterranean grows, was mich betrifft, so stellte ich später in Mexiko fest, dass mir gegen zwanzig Kilo geblieben waren, das ist natürlich nicht viel, car pourquoi,
das Gold allein hätte uns nicht reich gemacht, wichtiger waren die Banknoten, einen unvergleichlich viel grösseren Nutzen zogen wir aus ein paar Bündeln mit Noten in ausländi­schen Währungen, vor allem aus ei­nem ganz be­sonders sorg­fältig gesicher­ten Paket mit meh­reren tausend Hunderttausend-Dollar-Noten, deren Standort dem Hauswart bekannt war, Hundertausend-Dollar-Noten, wussten Sie, dass es das gibt, ich wusste es auch nicht, der Hauswart wusste es, weil die Noten von Zeit zu Zeit hochrangigen auswärtigen Besuchern gezeigt worden wa­ren, fons hortorum, und zum Fondue tranken wir einst den Fendant, einen spritzigen Walliser Weisswein, auf diesen Wein müssen wir nun verzichten, wir haben aber einen vietnamesischen Wein gefunden, der dem Fendant sehr nahe kommt, adentro,

Mittwoch, 16. September 2009

Donnerstag, 10. September 2009

serais-je, vom Gold und diesen Papierchen gingen auch in den letzten Minuten Europas magische Wirkungen aus, einige Kilo Gold op­ferten wir für den Begleitschutz, den uns eine ver­sprengte grosstranskasischen Einheit gewährte, die sich auf einem Teil des schweizeri­schen Territoriums festgesetzt hatte, und ein paar weitere Barren und Scheine blieben auf der Strecke, bis wir nach zwanzig wahnwitzigen Stunden Island und zwei Tage später das fast menschenleere Kuba erreichten, stehe auff, Wolke, zusammen mit der kleinen Besat­zung eines der wenigen Flug­zeuge, die zu dieser Zeit noch flugtüchtig waren, wir fanden es in einem geheimen, ge­gen elektro­magnetische Impulse und alle Gifte ge­schützten Bunker tief in den Bergen, ein streng geheimes Flugzeug, bereit für ir­gend­welche wichtigen Missio­nen, puteus aquarum viventium, wel­chen Herrschaften wir hier bei der Abreise zuvorka­men, habe ich bis nie erfahren, es war kein Regierungsflugzeug, es war vermutlich eine Privatmaschine eines afrikanischen Potentaten, der in der Schweiz eine Fluchtburg besass,  Bedauern habe ich noch nie verspürt, nur Erleichterung, nur eine gros­se Erleich­terung, das ist alles, essen Sie nun bald einmal ein Fondue, Sie müssen das unbedingt tun,