Dienstag, 24. Juli 2018


kann man sein Leben verändern, man muss nur die richtigen Worte finden zur richtigen Zeit, dann bewegt man die Welt in seinem Sinn, das ist ihm nie gelungen, dem Depp, aber er gibt nicht auf, er sucht weiter, er möchte jedem Wort nacheilen, jedes untersuchen, bei jedem sehen, was es bedeutet, wenn man ganz genau hinsieht und hinhört, dann spürt man die geheimen Wirkungen der Worte und kann sie sich zunutze machen, damit Einöde und Wildnis gesättigt werden, man kann sich dann mit diesen Worten verstecken und sie hüten und verpacken und mit ihnen glücklich sein, die Worte zeigen einem Dinge, die den anderen Menschen verschlossen sind, denkt der Depp, es ist ihnen viel verschlossen, denkt der Depp,

Donnerstag, 12. Juli 2018



es ist ihnen sehr viel verschlossen, es ist ihnen fast alles verschlossen, wenn er das denkt, scheint es ihm, als ob die gediegene Gaststube, in der er sich bewegt, keine Gaststube wäre, sondern eine Hölle, und das Gras wächst, und es scheint ihm, als ob er ein Beauftragter eines Himmels wäre, ein Abgesandter, ein Engel vielleicht, der hier durch die Gäste gehen muss, um die unguten Verhältnisse zu überprüfen, er ist hier, denkt er, um höheren Ortes einen Bericht über die Rettungsmöglichkeiten zu erstatten, sind sie noch zu retten, denkt der Depp und betrachtet wieder jeden Schuh,

Donnerstag, 28. Juni 2018


jede Gabel, jedes Glas, jedes Auge, jedes Ohr, ob es hört, dieses Ohr, ob es nicht hört, das fragt sich der Depp, aber er kommt mit diesen vielen Fragen nicht zurande, du vet det, ich bin überfordert, denkt der Depp, wie alle anderen, alle anderen sind ja auch überfordert, das zeigen die Worte, die man hört, überfordert, so hat der Depp gehört, und jetzt geht er wieder auf und ab und versucht, in ein Gleichgewicht zu kommen, jede Bewegung muss mit einer ganz bestimmten, immergleichen Geschwindigkeit erfolgen, dann kommt es gut, denkt der Depp, dann sind wir ein Planet, wer ist der Vater des Regens,

Sonntag, 10. Juni 2018


dann sind wir eine Milchstrasse und gehen jahrmillionenlang unseren Weg und sind nicht überfordert und werden nicht abgelenkt aus unseren herrlichen Bahnen, bizango sagte die Dame, dies ist bizango, und das sind alles bizango Soldaten, es gibt viele Geister, die werden von ganzen Heerscharen von Soldaten begleitet, stellen Sie sich das vor, auch die grosse Mètres, Ezili Freda, wird von Soldaten begleitet, Liebessoldaten, stellen Sie sich vor, was diese Liebessoldaten machen müssen, können Sie sich das vorstellen, para qué, vielleicht kämpfen wir auch einen Volkstumskampf, fürwahr, was ihnen da ihre Mètres so alles befiehlt, cs,

die moralische Entrüstung, oder Aufrüstung, ist nur noch ein Vorwand zur Enteignung und zur Beschaffung von Arbeitsplätzen und etatsmässigen Beamtenstellen und zur Ausrottung des Feindes, cs, 1949, warum hat noch niemand den Wahnsinn kartographiert, so fragen wir uns manchmal, übungshalber, eine Karte des Wahnsinns wäre doch eine grossartige Sache, eine Art planetarisches Auskunfts- und Orientierungsmittel, der Herr verheert die Erde, Sie reisen wohin sie wollen und sehen immer genau, wie es steht, warum gibt es keine solche Karten, ich begreife es eigentlich nicht ganz, warum es keine solche Karten gibt, es wäre ja leicht, solche Karten zu erstellen, man kann nämlich ohne weiteres davon ausgehen, dass es in Ihrem kleinen Land,

Sie glauben mir das vielleicht nicht, aber es ist so, dass es in Ihrem kleinen Land relativ gesehen am wenigsten Wahnsinn gibt, relativ gesehen, das heisst, dass es vielleicht nur siebzig oder achtzig Prozent Verrückte gibt,